Sobald Du Deinen Blog frisch erstellt hast, möchtest Du sicher so schnell wie möglich Besucher haben. Ohne Besucher (=Traffic) ist ein Blog so sinnvoll wie ein Messer ohne Klinge, bei dem auch noch der Griff fehlt 😉

Hast Du allerdings genug Besucher, kannst Du diese in zahlende Käufer umwandeln. Ich möchte Dir mit diesem Beitrag Wege aufzeigen, mit denen Du Deinen Blog ein gutes Stück profitabler machen kannst.

Kenne Deine Zielgruppe

Egal in welcher Nische oder Markt Du unterwegs bist – Du musst Deine Zielgruppe und deren Bedürfnisse kennen. Andernfalls wirst Du weitaus mehr Zeit und Mühe in die Generierung von Traffic investieren müssen.

Das Wissen über die Probleme und Bedürfnisse Deiner Zielgruppe wird es Dir ermöglichen, genau das zu liefern, was Dein Publikum lesen möchte. Dadurch bindest Du die Leserschaft an Deinen Blog, sodass sie sich über jeden neuen Beitrag freuen wird. Letztendlich ist eine treue Leserschaft auch bares Geld wert.

Kenne Deine Zielgruppe

Herauszufinden, wie Deine Zielgruppe genau tickt, ist heutzutage um einiges einfacher als früher. Was damals noch Marktforschungsunternehmen für teures Geld gemacht haben, kannst Du heute mit etwas Aufwand selbst an Deinem PC herausfinden.

Gehe dorthin, wo sich Deine Zielgruppe aufhält. Folge ihnen auf Facebook und Twitter, lese in passenden Blogs und Foren. Um die passenden Blogs und Foren zu finden, kannst Du einfach Google benutzen. Kleiner Tipp: mit dem kostenfreien Tool Feedly kannst Du Dir dafür schöne Übersichten erstellen.

Je mehr Du herausfinden kannst, desto besser kannst Du später auf die Probleme eingehen und den passenden Content schreiben. Sobald Du Deiner Zielgruppe genau das lieferst, was sie braucht, wird der Traffic auf Deinem Blog massiv steigen.

Schreibe magnetische Headlines

OK, Du weißt nun über Deine Zielgruppe Bescheid und kannst nun den Content erstellen, den Deine Zielgruppe lesen möchte. Damit Dein Content tatsächlich gelesen wird, solltest Du Deinen Überschriften (=Headlines) etwas Aufmerksamkeit schenken.

Schreibe magnetische Headlines

Eine gute Überschrift wird Deinen Leser dazu bringen, weiter zu lesen. Eine schlechte Überschrift wird dazu führen, dass Dein Beitrag gar nicht gelesen wird. Ziemlich erfolgsentscheidend also.

Wenn Du es also schaffst, passende Überschriften zu schreiben, wird Dein Leser gar nicht anders können und Deine Beiträge lesen. Natürlich muss der Content Deines Beitrags auch zur Überschrift passen. Was Du in der Headline versprichst, musst Du auch halten. Ansonsten wird sich Dein Leser verschaukelt vorkommen.

Sobald Du etwas Übung im Schreiben von Headlines bekommst, wird Dir das auch in anderen Bereichen nützlich sein. Beispielsweise kannst Du die Techniken auch für E-Mail Betreffzeilen oder Banner verwenden, wodurch Du auch hier mehr Besucher gewinnen wirst.

Gute Formatierung macht den Unterschied

Du hast also nun supergenialen Content geschrieben, weil Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Zielgruppe genau zu analysieren. Deine Headlines sind der Knaller und die Besucher klicken auch wie wild darauf. Jedoch bleiben diese nur für wenige Sekunden, und hauen dann wieder ab. Was ist da los? Verfehlt Dein Content das Thema dermaßen, oder kann es noch etwas anderes sein?

Achte auf die Formatierung

Schaue Dir Deinen Blog nochmal genau an. Wenn Deine Beiträge ohne Absätze geschrieben sind und somit wie „Textwände“ aussehen, brauchst Du Dich nicht wundern. Keiner liest gerne unübersichtliche Texte. Deswegen gehen Deine Leser gleich wieder, um sich andere Blogs zum Lesen auszusuchen.

Möchtest Du also Deine Leser während dem Lesen bei der Stange halten, solltest Du auf eine gute Formatierung achten. Wenn Du einfach nur schreibst, ohne darauf zu achten, wie Dein Beitrag später aussieht, kannst Du es ebenso gut sein lassen.

Merke Dir zuerst, dass viele Menschen Deine Beiträge zunächst nur überfliegen. Im Internet ist wegen ständiger Reizüberflutung die Aufmerksamkeitsspanne stark reduziert, sodass Deine wichtigsten Punkte sofort ersichtlich sein müssen. Benutze Unterüberschriften, markiere wichtige Dinge fett oder kursiv, damit Deine Leser gleich wissen, was Sache ist – ohne gleich den ganzen Beitrag lesen zu müssen.

Ebenso kannst Du mit Bildern oder Videos Deine Beiträge auflockern.

Halte Deine Absätze grundsätzlich kurz, am besten nicht mehr als einige Sätze. Dies wird Deine Texte übersichtlicher machen, das Lesen fällt dann einfach leichter und angenehmer. Also nochmal, bitte keinen Roman schreiben!

Win-Win-Situation mit Data-Driven Posts

Jetzt wo Du es geschafft hast, Deine Besucher auch zum Lesen zu motivieren, solltest Du das Ganze noch etwas nachhaltiger gestalten. Deine Leser sollen praktisch zu wiederkehrenden Besuchern werden. Wie schaffst Du das?

Sogenannte „Data-Driven Posts“ sind eine Möglichkeit. Data-Driven Posts sind Beiträge, welche auf von Dir erhobenen Daten Deiner Leser basieren. Das können Fakten, Umfragen oder Experimente sein. Möchtest Du zum Beispiel wissen, wie Dein neues Blog-Theme bei den Lesern ankommt, kannst Du dazu einen kurzen Beitrag mit einer Umfrage schreiben. Der Leser kann hier interaktiv teilnehmen, und Du hast absolut aussagekräftige Ergebnisse, die Dir helfen, Deinen Blog noch besser zu machen.

Data Driven Posts

Beiträge mit klaren Fakten und Daten sind definitiv hilfreich, da sie bei Lesern sehr gut ankommen – es bestätigt oft die Meinung, oder schafft Klarheit in einem bestimmten Thema. Genau das wollen Deine Leser, Klarheit bekommen durch wertvolle Informationen.

Zusammenfassung

Wie Du siehst, kannst Du mit den Kenntnissen über Deine Zielgruppe, guten Headlines, übersichtlich formatierten Texten und gelegentlichen Umfragen eine Menge bezüglich Traffic erreichen. Allerdings bleibt zu sagen, dass diese Methoden nicht über Nacht funktionieren – ein wenig Geduld ist also gefragt 😉

4 Tipps für mehr Blog Traffic