Beim Thema virale Mailsysteme gehen die Meinungen stark auseinander – sinnvolle Trafficquelle für die einen, zu ineffektiv und nervig für die anderen.

Was sind virale Mailsysteme eigentlich?

Es handelt sich hier, vereinfacht gesagt, um sogenannte Mailtausch-Plattformen, auf denen sich die angemeldeten User gegenseitig Werbemails schicken können. Als „Gegenleistung“ erhält man Werbemails anderer Mitglieder. Zusätzlich bieten die meisten Portale die Möglichkeit, Textwerbung oder Banner zu schalten.

virale Mailsysteme

Wie funktionieren sie?

Nach der Anmeldung ist man zunächst Gratismitglied, es fallen also keine Gebühren an.
In dieser Mitgliedsstufe sind die Möglichkeiten allerdings begrenzt. Beispielsweise kann man auf einigen Plattformen nur alle 4-7 Tage überhaupt andere Mitglieder anschreiben. Möchte man nun eine Werbemail verschicken, werden sogenannte Credits benötigt. Nachdem das bei manchen Plattformen vergebene „Startguthaben“ an Credits verbraucht wurde, muss man sich diese wieder kaufen oder „erarbeiten“. Credits bekommt man, indem man die Werbemails anderer Mitglieder liest. Letztere Möglichkeit erfordert natürlich jeden Tag etwas Zeitaufwand.

Die höheren, kostenpflichtigen Mitgliedsstufen machen das System insgesamt komfortabler. Beispielsweise können öfter Mails verschickt werden, eine größere Anzahl an Mitglieder erreicht werden oder es gibt jeden Tag einen kleinen Bonus an Credits.

Ob man die monatlichen Gebühren für eine höhere Mitgliedsstufe bezahlen möchte, muss in unternehmerischer Denkweise geklärt werden. Können die Kosten durch die größere Reichweite, die höhere Frequenz der Mails und den gesparten Zeitaufwand pro Tag wieder „reingeholt“ werden? Ich persönlich kann dazu raten, zumindest die günstigste der kostenpflichtigen Mitgliedsstufen zu nutzen. Das kostet nicht allzu viel, und der Komfort erhöht sich doch beträchtlich.

Fazit

Insgesamt eignen sich virale Mailsysteme aufgrund der Reichweite besonders gut für Anfänger, die noch keine eigene E-Mail-Liste haben. Mit einer E-Mail erreicht man hier je nach Anbieter immerhin ca. 1500-6000 User. Für die Nutzung viraler Mailsysteme sollte eine separate E-Mail-Adresse eingerichtet werden, da die Menge täglich empfangener E-Mails doch recht hoch ist.

Virale Mailsysteme sind besser als ihr Ruf

Ich selbst nutze virale Mailplattformen für Werbung und kann dafür auch eine Empfehlung aussprechen. Hier kann mit relativ wenig Aufwand eine breite Masse angesprochen werden.
 Natürlich ist die Conversion sehr gering, aber meiner Meinung nach immer noch besser, als die viralen Mailsysteme völlig außen vor zu lassen. Die Öffnungsrate der Mails kann und sollte man mit einer interessanten
 Betreffzeile verbessern, welche aus der Masse heraussticht. Dazu sollte natürlich auch der Inhalt der Mail passen, damit das Ganze nicht enttäuschend wird, nachdem die Mail geöffnet wurde.

Anbei 2 der meiner Meinung nach besten viralen Mailplattformen:

VIRAL-URL VIRALMAILS.DE

 

 

Viral Mailer – Trafficquelle oder Spamschleuder?