affiliate marketing

Die meisten Menschen träumen von finanzieller Unabhängigkeit. Dazu ist der Schritt in die Selbstständigkeit meist unumgänglich. Auf der Suche nach Einsteigerthemen, mit denen Du Dein eigenes selbstständiges Einkommen aufbauen kannst, ganz ohne eigenes Unternehmen, Mitarbeiter, eine große Verwaltung und kompliziertes Fachwissen, bist Du auf Affiliate Marketing gestoßen. Hier erfährst du nun, was Affiliate Marketing bedeutet und wie Du am schnellsten in die Marketingbranche einsteigst.

Was ist eigentlich Affiliate Marketing?

Die gute Nachricht vorweg: Für Affiliate Marketing brauchst Du kein eigenes Produkt, kein großes Startbudget und keine zusätzliche Ausbildung. Affiliate Marketing ist intuitiv und lässt sich praktisch vom heimischen Sofa aus betreiben – zumindest wenn man weiß, wie es geht. Es handelt sich dabei um ein völlig legales Geschäftsmodell, von dem Deine Kunden, Dein Konto und natürlich die Affiliate-Partner profitieren. Aber wer sind diese Partner?

Im Affiliate („verbundenem“) Marketing geht es darum, Produkte eines bestimmten Unternehmens oder Distributors zu bewerben. Zahlreiche Verkaufsplattformen und Onlineshops bieten Affiliateprogramme an. Sie wollen ihre Waren verkaufen und Du nimmst dir die Zeit dazu, sie anderen Nutzern vorzustellen. Das geschieht natürlich nicht im Bewertungsbereich, der Dir als Privatkunde zur Verfügung steht, sondern über die eigene Website. Warum sollten Menschen nicht dafür zahlen, wenn sie über Deine Empfehlung ein Produkt kaufen?

Hier findest Du die besten 10 Affiliate-Netzwerke in Deutschland

Selbstverständlich kannst Du auch das Partnerprogramm von Amazon verwenden.

Verkauf ohne eigene Produkte

Der Verkauf der Produkte geschieht über Nischenseiten. Du bist an keiner Stelle für Verkauf, Logistik und Kundenservice zuständig, sondern sprichst lediglich über Artikel, um das Interesse daran zu wecken. Produktvergleiche, Tests, Rezensionen oder Artikel, in die Produkte als Erwähnung einfließen, sind allesamt probate Mittel, um das Kaufinteresse zu wecken. Nun fragst Du Dich, an welchem Punkt die Bezahlung für Deine Arbeit ins Spiel kommt.

Bezahlt wirst Du für diese Werbung nur dann, wenn ein Kunde durch Deine Nischenseite einen Kauf tätigt, und zwar durch den Shop den Du bewirbst. Verlinkst Du beispielsweise Produkte auf Amazon, zahlt Dir Amazon bis zu 10% der Nettosumme aus. Bei Amazon nennt sich das „Partnerprogramm“. Andere Anbieter nutzen andere Begriffe dafür. Doch fast jeder große deutschsprachige Shop bietet in irgendeiner Form Affiliate-Programme an und viele davon sind richtig lukrativ.

Tipps zum erfolgreichen Einstieg

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Es dauert nur wenige Tage, Dich komplett in das Affiliate-System einzuarbeiten und mit der ersten Nischenseite durchzustarten. Du kannst im Prinzip alles bewerben, was es online zu kaufen gibt. Katzenspielzeug, Bücher, ausgefallene Designermöbel, Kleidung und Elektronik. Wie erfolgreich Du damit bist, hängt jedoch maßgeblich von Deiner Strategie ab.

Kennst Du Dich aus?

Wer eine Nischenseite betreibt, sollte sich von Anfang an auf Produkte spezialisieren, von denen er annähernd eine Ahnung hat, wie sie funktionieren und was Kunden daran schätzen. Zwar kannst Du Dich auch jederzeit in neue Produkte einarbeiten, aber wer noch nie ein Motorrad besessen hat, wird Probleme damit haben, Motorradzubehör so lebhaft zu beschreiben, dass der Kauf für andere Kunden interessant wird.

Arbeit abtreten

Du möchtest Dir schnell ein Zusatzeinkommen schaffen und hast auch schon eine tolle Idee für eine Seite. So viel Engagement ist beneidenswert, aber vergiss dabei nicht, dass es in dem Feld genug zu lernen und erproben gibt. Das Anlegen der Nischenseite oder wenigstens Hosting der Daten kannst Du also ruhig jemand anderem überlassen. Dafür brauchst Du natürlich ein gewisses Startbudget. Dafür sieht die erste Seite professionell aus, beziehungsweise läuft stabil. Auch die Texte kannst Du, wenn Schreiben nicht Deine Stärke ist, an Copywriter und Content-Autoren auslagern.

Spaß am Ausprobieren

Du kannst in einem Affiliate-Marketing Kurs viele Basics lernen und von vorne herein Fehler vermeiden, die der Autor bereits gemacht hat. Um mit dem Affiliate Marketing selbst jedoch Erfolg zu haben, solltest Du Mut zum Ausprobieren und Freude daran mitbringen. Das Auswerten von Nutzerstatistiken und Verkaufszahlen ist nur ein Bestandteil der Tätigkeit. Viele Versuche mit Seiten und Themen können nötig sein, bis Du eine Nische findest, die hohe Umsätze generiert.

Langfristig denken

Nach zwei Wochen hat Deine Nischenseite noch nichts verkauft? Gib jetzt nicht auf. Möglicherweise liegt es am nachlässigen SEO, vielleicht bewirbst Du viele Produkte, aber Deine eigene Seite nicht. Affiliate Marketing ist eine langfristige Aufgabe, an der Du auch persönlich wächst. Das stabile Einkommen ist dir sicher, wenn Du nur weiter testest und optimierst, bis Deine Nischenseite einen steten Besucherstrom anzieht.

Zusammenfassung

  • Wer erfolgreich werben will, muss seine Konkurrenz kennen. Networking ist in der Marketingbranche unerlässlich.
  • Affiliate-Programme gibt es viele. Vergleiche die Konditionen, um die höchsten Provisionen für Dich herauszuschlagen.
  • Stich aus der Masse heraus. Nischenseiten gibt es bereits zu nahezu jedem Thema, aber nicht alle sind wirklich informativ.
  • Kunden verdienen die Wahrheit. Unwahrheiten über Produkte sind nicht nur rechtlich kritisch, sie verschrecken auch Kunden, die Deiner Seite nicht mehr vertrauen nach schlechter Erfahrung.
  • Stell Dich nicht zu breit auf. Am Anfang solltest Du mit Produktgruppen arbeiten, die Du selbst gut kennst. Du musst nicht alle Warengruppen von Tierfutter bis Make-Up abdecken, um Erfolg zu haben.

Kurs-Empfehlung

Wenn Du ernsthafte Absichten hast, mit Affiliate-Marketing durchzustarten, kann ich Dir das Evergreen System Gold* von Said Shiripour ans Herz legen.

Ich habe den Kurs getestet und ein Review geschrieben, welches Du Dir hier anschauen kannst.